Die einen kommen, der eine geht...

Zug von der Kirche zum Hupfersaal

Die einen kommen, die anderen gehen. Wir sind gekommen und wurden mit Pauken und Trompeten empfangen. Der Regen machte an den richtigen Stellen seine Pausen, der Posaunenchor tat das gleiche (und zwischen den Pausen spielte er wunderbare Töne!) und gefühlt halb Offenhausen war auf den Beinen, um uns zu begleiten. Auch heute noch zeigt sich Ihr und Euer neues Pfarrehepaar sprachlos bei all dem, was da los war. Vielen vielen Dank allen, die mitgeholfen, mitgemacht oder einfach nur da waren! Es war ein wunderschöner Tag und ein gelungener Beginn für eine segensreiche Zeit.

Ja, wir kommen und einer ist gegangen. Ein 30 Meter hoher Baum hat sich aus unserem Pfarrgarten verabschieden müssen. Bernd Hirschmann (Bild links) und Klaus Ertel hatten mit ihren Motorsägen nicht nur eine umwerfende Wirkung auf die Fichte, sondern haben auch gleich noch wunderschöne Gartenmöbel für die Feuerstelle draus geschnitzt.

Vielen Dank an Euch und den Kirchenvorstand unserer Gemeinde, die ihr im Garten hinlangt, damit Schilf, Unkraut und Müll aus dem Garten verbannt werden. Ohne Euch wär‘s nicht zu schaffen.

In dem Zusammenhang haben wir eine Bitte: Der Pfarrgarten ist kein öffentliches Grundstück. Dennoch kommt es Immer wieder vor, dass plötzlich Büsche beschnitten sind, ohne dass jemand davon Bescheid weiß oder dass dafür eine Erlaubnis gegeben wurde. Der Pfarrgarten ist Privatgrund und genau so zu behandeln wie jeder andere Garten auch. Die Kirchengemeinde ist Vermieter, wir als „Pfarrersleut“ sind die Mieter. Wie in jedem anderen Mietshaus auch zahlen wir für Haus und Garten eine dem Mietspiegel entsprechende Miete und sind verantwortlich für den Garten und unsere persönliche Einrichtung im und um das Haus.

Wir sind daher sehr dankbar für die vielen Helfer, die mit uns gemeinsam Hand anlegen, die ihr Fachwissen und ihr Können einbringen und Dinge bewerkstelligen, die wir schlichtweg nicht könnten. Aber wir finden es nicht angemessen, wenn ohne Erlaubnis das Grundstück betreten und darin herumhantiert wird, wie es gerade passt. Wir bezweifeln, dass Sie es gut finden würden, wenn wir in Ihrem Grundstück so verfahren. Von daher bitten wir von diesen „heimlichen Besuchen“ abzusehen, und auch später dann - ab Mitte Mai - die Türklingel oder das Telefon zu verwenden, wenn Sie uns brauchen.

Denn wir freuen uns, dass wir ab Mitte Mai das Pfarrhaus beziehen können. Das Pfingstwochenende ist der unumstößliche Umzugstermin. Wir freuen uns sehr darauf, dann endlich in unserer Gemeinde leben zu können.

Ihr Pfarrehepaar
Ann-Sophie und Martin Hoepfner.